Frieden schaffen ohne Waffen!?

pax christi Rottenburg-Stuttgart und die KAB laden zum Thekengespräch

Das Ringen um den richtigen Weg, aus der Eskalationsspirale des Krieges in der Ukraine herauszufinden und einen kriegerischen Flächenbrand in Europa zu verhindern, bestimmt derzeit jede politische Debatte. Und es gibt keine leichten Antworten.

KAB und pax christi führen ihren Friedensdialog im Rahmen der Thekengespräche "Gerecht geht anders!" fort. Paul Schobel, bekannt als entschiedener Verfechter des Rechts auf Kriegsdienstverweigerung, lädt wieder Gäste zu einem Friedensdialog ein, "Menschen, die etwas zu sagen haben", so Schobel.

Dieses Mal werden Roderich Kiesewetter, MdB aus dem Wahlkreis Aalen-Heidenheim mit Richard Bösch, Geschäftsführer von pax christi, der Internationalen Katholischen Friedensbewegung, zusammentreffen und sich für ihre Friedensstrategien stark machen. Während die Politik auf militärische Stärke mit Waffenlieferungen in die Ukraine setzt und mit einem beispiellosen 100 Milliarden Sonderfond und mit der Erhöhung des Wehretats auf Putins Krieg reagiert, ringen die Friedensbewegten um glaubwürdige Antworten für ihre pazifistische Haltung "Frieden schaffen – ohne Waffen!".

Was verbindet die beiden Gesprächspartner und wo gibt es Schnittmengen auf dem Weg, Frieden zu schaffen und zu sichern? Was ist gemeinsamer Auftrag aus einer christlichen Friedensethik heraus, um in der aktuellen Krisenlage Frieden zu stiften? Das virtuell zugeschaltete Publikum hat die Möglichkeit, sich an der Diskussion zu beteiligen. 

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Teilnahme über den folgenden Zoom-Link: https://eu01web.zoom.us/j/64234329733