BDKJ: Freiwilligendienst im Ausland

Studie zum Weltwärts-Programm bestärkt diözesanen Weltkirchlichen Friedensdienst

Quelle: BDKJ

Wernau | Im September 2018 feiert das weltwärts-Programm, mit dessen Unterstützung deutschlandweit bisher rund 35.000 junge Menschen einen Freiwilligendienst im Ausland geleistet haben, sein zehnjähriges Jubiläum.

Jedes Jahr machen sich zwischen 3000 und 4000 junge Erwachsene auf, um über das von der Bundesregierung 2008 gegründete weltwärts-Programm einen Freiwilligendienst im Ausland zu leisten.  Die Freiwilligen entscheiden sich zum Großteil direkt nach dem Abitur für den Dienst. Sie sind bereits vor ihrer Ausreise vielfältig engagiert, verorten sich politisch eher links und bringen eine große Offenheit und Risikobereitschaft mit. Gleichzeitig zeigt die Studie auch, dass sich vor allem junge Menschen für einen Auslandsfreiwilligendienst entscheiden, die sich der Oberschicht zuordnen. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), hat angekündigt, die Studienergebnisse zu nutzen, um bis 2019 das weltwärts-Programm durch einen Follow-Up-Prozess zu verbessern.

Auch in der Diözese Rottenburg-Stuttgart entscheiden sich jedes Jahr rund 40 junge Menschen für einen Weltkirchlichen Friedensdienst, der vom weltwärts-Programm finanziell mitgetragen wird. Bei einem Infotag am 6. Juli 2018 bietet der BDKJ die Möglichkeit, die Weltkirchlichen Friedensdienste genauer kennenzulernen oder sich allgemein über internationale Freiwilligendienste zu informieren. Das Angebot richtet sich an junge Erwachsene zwischen 18 und 27 Jahren.