Besserer Schutz von Frauen gegen Gewalt

Der KDFB fordert effektivere Maßnahmen zum Schutz von Gewalt betroffener Frauen

Nach KDFB-Meinung ist Gewalt gegen Frauen eine schwere Menschenrechtsverletzung. Die Bekämpfung jeder Form von körperlicher, sexueller oder seelischer Gewalt muss daher im Vordergrund stehen und auch rechtlich geahndet werden. „Es ist notwendig, die Interessen und Lebenssituation der betroffenen Frauen zu betrachten, ihnen mehr Schutz und Rechte zukommen zu lassen und sie zu stärken“, sagt KDFB-Präsidentin Flachsbarth. Dies müsse in Deutschland, Europa und weltweit verwirklicht werden, so Flachsbarth.

Die Istanbul-Konvention „Übereinkommen des Europarates zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt“ schafft einen einheitlichen Rahmen für Prävention, Opferschutz und Strafverfolgung. „Der KDFB begrüßt, dass einheitliche Schutzstandards auf europäischer Ebene mit der Aufforderung an politisch Verantwortliche in Deutschland verknüpft sind, sich intensiv für die Rechte Betroffener einzusetzen“, so Flachsbarth.

Dazu gehört auch der konsequente Ausbau von Angeboten zur Beratung und Unterstützung für Frauen, um sich gegenüber Tätern zur Wehr zu setzen und neue Lebensperspektiven zu finden. Ein Beispiel ist das bundesweite kostenfreie Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“. Unter der Rufnummer 08000 116 016 stehen rund um die Uhr Beraterinnen für Gespräche bereit. Sie sichern Anonymität und eine weiterführende Hilfe zu.

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