Erfolgreicher Start der SECONTIQUE Ulm

Aktion Hoffnung setzt auch inhaltliche Akzente

Die FSJ’lerin Lena Grimm, Vorstand Anton Vaas und Shopleiterin Marita Redlich präsentieren einen Adventskalender aus kaputten Jeanshosen, der in der SECONTIQUE entstanden ist. Bildquelle: Aktion Hoffnung

In einem Pressegespräch zog die Aktion Hoffnung nach den ersten sechs Monaten SECONTIQUE Ulm eine positive Bilanz. Vorstand Anton Vaas: „Der Verkauf in unserem Second Hand Shop ist weit besser angelaufen als geplant. Wir bekommen viele sehr hochwertige Kleiderspenden, haben im Shop eine gute Frequenz und auch schon erste Ehrenamtliche gewinnen können, die im Verkauf und in der Sortierung unterstützen. Damit leistet die SECONTIQUE schon jetzt einen Beitrag für die Projektfinanzierung der Aktion Hoffnung.“

Zufrieden zeigt sich die kirchliche Hilfsorganisation auch mit den inhaltlichen Akzenten, die gesetzt werden konnten. Anton Vaas: „Auch in Kooperation mit der katholischen Erwachsenenbildung und den evangelischen Kirchengemeinden fanden Vorträge in den Räumen der SECONTIQUE statt, wir bekommen immer wieder Besuche von Schulklassen, die sich über einen ethisch verantwortungsvollen Kleiderkonsum informieren wollen und der Shop wird zunehmend auch für interne Veranstaltungen genutzt.“ 

Konkret werden auch die Planungen für die nächsten Monate. Shopleiterin Marita Redlich: „Am 11. November, dem Feiertag vom St. Martin, bekommen alle KleiderspenderInnen ein kleines Dankeschön. Damit wollen wir uns auch bei den Vielen bedanken, die uns seit Start der SECONTIQUE mit guter Kleidung versorgen.“ Darüber hinaus ist die SECONTIQUE Ulm beim Future Fashion Stadtrundgang am 23.11. und 05.12. dabei, bei dem die Besucherinnen und Besucher alles über das Thema Faire Kleidung in Ulm erfahren. 

Auch für die Gestaltung von weiteren inhaltlichen Angeboten in der SECONTIQUE schuf die Aktion Hoffnung eine FSJ-Stelle. Die Inhaberin der Stelle, Lena Grimm, steht für Gruppen oder Schulklassen als Gesprächspartnerin zur Verfügung. Gerne würde sie Nähkurse oder Upcycling-Workshops veranstalten, dafür fehlt aber noch die nötige Ausstattung: „Wir würden uns sehr über die Spende von funktionsfähigen Nähmaschinen freuen. Außerdem sind wir immer auch auf der Suche nach passionierten Näherinnen und Nähern, die ehrenamtlich ihr Wissen weitergeben wollen.“