Große Resonanz zur Aktion Maria 2.0 in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Frauenbund als Plattform aller Initiativen gut genutzt

"Maria schweigt", Copyright: Lisa Kötter

Zum Kirchenstreik unter dem Motto „Maria 2.0“ haben Frauen der Münsteraner Heilig-Kreuz-Gemeinde aufgerufen. Sie protestieren damit gegen den Missbrauch und die Ausgrenzung von Frauen in der katholischen Kirche und fordern Veränderungen. Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) der Diözese Rottenburg-Stuttgart hat die Initiative aufgegriffen und unterstützt sie, indem er sie bekannt macht und alle Aktionen veröffentlicht, die vor Ort geplant werden. Die Liste der Veranstaltungen wird täglich länger.

Es gibt eine überwältigende Resonanz zur Aktion Maria 2.0, in der Diözese Rottenburg-Stuttgart und bundesweit. Katholikinnen beteiligen sich zwischen dem 11. und 18. Mai mit unterschiedlichsten Formaten an den Protesten. So gibt es einen „Flash-Mob-Gottesdienst“ in Biberach und einen vor dem Ulmer Münster, eine Protest-Stern-Wallfahrt im Dekanat Ludwigsburg, einen Filmabend in Aalen, verschiedene Gottesdienste, die sich mit der Rolle der Frau in der katholischen Kirche befassen, Marktstände, Streiks und vieles mehr. Beteiligt sind Frauen aus unterschiedlichsten Bereichen: KDFB-Zweigvereine, Einzelmitglieder, Frauen aus Pfarreien und Dekanaten. Der Frauenbund sieht daraus den riesigen Bedarf und die Chance: Frauen schließen sich aktiv zusammen, um ihren Unmut öffentlich zu zeigen. Sie wollen in der Kirche bleiben und dazu diese nachhaltig verändern.

Die Liste aller Aktionen zu Maria 2.0 in der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist auf https://www.kdfb-drs.de/projekte-und-themen/maria-20/ einzusehen.