Ideen und Austausch: Der Fachtag "Bezahlbarer Wohnraum" im Haus der Wirtschaft war ein Erfolg

„Es ist sehr positiv zu sehen, dass immer mehr Kirchengemeinden und andere kirchliche Einrichtungen sich nicht mehr mit dem krassen Mangel an bezahlbaren Wohnraum abfinden wollen“ fasste Michael Buck, Vorstand der ako die Veranstaltung zusammen

Austausch und Netzwerken; Bildquelle: ako
Workshop zum Thema "Gelebte Nachbarschaft im Quartier"; Bildquelle: ako

Sechzig Personen aus Verbänden, Kirchengemeinden und anderen Institutionen informierten sich über Möglichkeiten des Bauens und Wohnens, über Mehrgenerationenhäuser, genossenschaftliches Bauen, Formen der Bürgerbeteiligung und nicht zuletzt finanzielle Fördermöglichkeiten wie den diözesanen Förderfonds „Bezahlbarer Wohnraum“.

Dr. Johannes Warmbrunn, Sprecher des Diözesanrats, verwies in der Frage der Schaffung bezahlbaren Wohnraums noch einmal auf die besondere Verantwortung kirchlicher Akteure: „Wer etwas geben kann, sollte überlegen, wie er es für andere einsetzen kann!“

Peter Beck, Fachberater für Bürgerbeteiligungen, betonte außerdem, dass es beim Thema bezahlbarer Wohnraum mitnichten immer um den Neubau von Wohnungen gehe. Ganz wesentlich sei es, „bereits bestehenden Wohnraum besser zu nutzen bzw. überhaupt zu nutzen.“

Die Veranstaltung hatte zum Ziel, Kirchengemeinden und andere kirchliche Organisationen darin zu ermutigen und zu unterstützen, vorhandene Grundstücke, ungenutzte Gebäude oder Finanzmittel für den sozialen Wohnungsbau zu verwenden.

Der Fachtag ist eine Initiative der Arbeitsgemeinschaft katholischer Organisationen und Verbände (ako), des Caritasverbands, des Familienbundes und des Diözesanrats.

Sämtliche Präsentationen des Fachtags unter ako.drs.de/fachtag-bezahlbarer-wohnraum.html