Trau Dich – Ehrenamt tut gut

Mit sieben neu gewählten Diözesanvorständen, sieben neu gewählten Ratsmitgliedern und einer rundum erneuerten Vereinssatzung hat die Vertreterversammlung der CKD am 19.10.19 wichtige Grundlagen für einen starken Verband gelegt

Brigitte Neyer-Strohmaier, neue Diözesanvorsitzende der CKD und ako-Vorstandsmitglied; Bildquelle: Barbara Scholz, Waldsee

„Offenheit und Vertrauen sind Grundvoraussetzungen im Miteinander. Darin sehe ich für die CKD einen Weg in die Zukunft. Wir können als Verband gemeinsame Werte benennen und uns für deren Verwirklichung in Kirche und Gesellschaft einsetzen,“ so die neue Diözesanvorsitzende der CKD Rottenburg-Stuttgart und Angehörige des ako-Vorstands, Brigitte Neyer-Strohmaier aus Stuttgart-Möhringen. „Die Vielfalt und Komplexität der Themen brauchen Vernetzung und Kooperation.“
Damit ist die Zielrichtung der CKD für die kommenden fünf Jahre programmatisch umrissen. Es wird darum gehen, vielfältige Engagementformen in der Gemeindecaritas und in sozialen Einrichtungen zu fördern und wertzuschätzen, Sozialraumorientierung und Vernetzung in den neuen Caritasausschüssen und Initiativen eine Struktur zu geben und Haltung auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes zu zeigen.

Unterstützt wird Brigitte Neyer-Strohmaier von sechs weiteren gewählten ehrenamtlichen Diözesanvorständen - Marianne Rudhard aus Ulm-Söflingen, stellvertretende Diözesanvorsitzende, Rosemarie Wurst, Katholische Krankenhaushilfe am Marienhospital Stuttgart, Andrea Bott aus St. Jakobus Leutenbach, Regina Kuder aus St. Augustinus Heilbronn, Hermann Rist, Theater der Generationen Reutlingen  und Michael Back, Marienhospital Stuttgart, aus Göppingen – und dem Diözesancaritasdirektor Oliver Merkelbach, der aufgrund seines Amtes im DiCV Mitglied im Diözesanvorstand der CKD  ist.

Lukas Hetzelein, Bundesgeschäftsführer der CKD, benannte die für die CKD wichtigsten Handlungsempfehlungen des Deutschen Caritasverbandes. Er betonte, dass die CKD als Netzwerk von sozial-caritativ tätigen Ehrenamtlichen einen wichtigen Beitrag zum modernen Ehrenamt leistet: einerseits durch Mitbestimmungs- und Entscheidungsstrukturen auf der örtlichen, Dekanats-, Diözesan- und Bundesebene und andererseits durch vielfältige praxisnahe Begleitungs- und Qualifizierungsangebote, den Austausch von Ideen, Informationen und Konzepten. Das neue Qualifizierungsprogramm des Bundesverbandes „Ehrenamt 2020“ verknüpft digitale Lernformen mit dem Austausch über Lerngruppen vor Ort.