Verantwortung übernehmen – Schöpfung bewahren

Der KDFB unterstützt die „Ökumenische Schöpfungszeit“ der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland. Die diesjährige Aktion steht unter dem Leitwort „Salz der Erde“.

Bildquelle: ako

Im Mittelpunkt der ökumenischen Aktion steht das Engagement für die Bewahrung der Schöpfung und für eine nachhaltige Entwicklung. „Im Sinne nachfolgender Generationen und aufgrund unserer christlichen Werthaltung müssen wir Missstände und Gefährdungen wie z.B. Klimawandel, Umwelt- und Müllprobleme oder die zunehmende Wegwerfkultur deutlich benennen, Veränderungen einfordern und selbst Verantwortung übernehmen. Die Zukunftsfähigkeit der Welt hängt vom Handeln aller Menschen ab. Wir sind das sprichwörtliche Salz der Erde“, erklärt KDFB-Präsidentin Maria Flachsbarth.

Eine besondere Funktion als Klimaschützer hat laut Bärbel Kräutle, Bundesvorsitzende der Landfrauenvereinigung des KDFB, der Wald. „Der Wald ist Kohlendioxidspeicher, Sauerstoffproduzent, Wasserspeicher, Temperaturregulator. Ohne seine vielen positiven Eigenschaften wird der Klimawandel mit seinen negativen Auswirkungen noch schneller voranschreiten“, so Kräutle. Jede Waldfläche ist wichtig, sei es im Amazonasgebiet, wo permanent Regenwald abgeholzt wird, oder in Deutschland, wo immer mehr Bäume unter Umweltbedingungen leiden. „Der Wald ist nicht nur die grüne Lunge der Welt. Er ist auch Erholungsraum für Menschen und sichert zudem Millionen Arbeitsplätze in der Wald- und Holzwirtschaft“, stellt Kräutle fest.

KDFB und Landfrauenvereinigung appellieren eindringlich an Verantwortliche in Politik und Wirtschaft, sich für eine nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes einzusetzen. Dazu gehören insbesondere der Erhalt alter Wälder und die Förderung von Biodiversität. Verbraucherinnen und Verbraucher können ihren Beitrag zum Erhalt des Waldes leisten, indem sie sparsam mit dem Rohstoff Holz umgehen, z.B. bei der Verwendung von Papier, Brennholz und Möbeln.