ZdK und KDFB fordern Einführung eines Lieferkettengesetzes noch in dieser Legislaturperiode

Der KDFB begrüßt den Beschluss der ZdK-Vollversammlung

KDFB-Vizepräsidentin Emilia Müller, die mit anderen KDFB-Frauen den Antrag in die Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) eingebracht hatte, stellt dazu fest: „Als Christ*innen sehen wir die Notwendigkeit zum Handeln. Wir wollen mehr Fairness in globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten. Deshalb muss ein gesetzlicher Rahmen geschaffen werden, in dem menschenrechtliche Sorg-faltspflichten von Unternehmen gesetzlich festgeschrieben werden. Eine Missachtung muss mit deutlichen Konsequenzen verknüpft werden.“ Als Mitglied der Initiative #Lieferkettengesetz engagiert sich der KDFB dafür, dass die großen deutschen Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitenden verpflichtet werden, Menschenrechte in ihren Lieferketten zu achten und Umweltzerstörungen zu vermei-den – auch im Ausland. Wer Schäden anrichtet, muss dafür auch die Verantwortung übernehmen. Emilia Müller bekräftigt: „Ein wichtiger Bestandteil des Lieferkettenge-setzes muss sein, dass Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen haften, die durch ihre Missachtung von Sorgfaltspflichten entstanden sind.“
Der KDFB setzt sich weiterhin für die Verwirklichung des Lieferkettengesetzes ein und appelliert an die Bundesregierung, endlich das Gesetz auf den Weg zu bringen.