Heimat finden. Von der Sehnsucht anzukommen

„Heimat“ ist in aller Munde, und zwar nicht erst, seit es Heimatministerien und seit 2018 auch ein Bundesministerium für Inneres, Bau und Heimat gibt.

Heimat – was ist das?

Einige wenige Stimmen reduzieren „Heimat“ vorgestrig auf von außen definierte Kriterien wie Nation, Religion, Hautfarbe, Geschlecht, Staatsbürger/-innenschaft. Dabei ist Heimat viel mehr und meint viel Existenzielleres. Heimat hat mit dem einzelnen Menschen, seiner Geschichte, seinem Empfinden, seinen Hoffnungen und seinen Vorstellungen vom Glück zu tun.

Die Jahrestagung der ako begibt sich auf die Spur dieses polarisierenden und nicht unbelasteten Konstrukts und fragt nach seiner Bedeutung in einer Weltgesellschaft, geprägt durch Globalisierung, Migration, Digitalisierung, Individualisierung, Mobilität, Flexibilität und Beschleunigung.

Dabei wird klar: „Heimat“ hat Konjunktur, weil Menschen sich nach Heimat sehnen und nach Beheimatung suchen: nach Identifikationsräumen, sozialen Nahräumen, Orten des Ankommens, der Zugehörigkeit und der Geborgenheit – auch spirituell.

Der Tag der Verbände 2019 spürt diesem grundlegend menschlichen Bedürfnis in Vorträgen, Diskussionen und geistlichen Impulsen nach. Und weil Christinnen und Christen die Sehnsucht spüren, bei Gott anzukommen - haben wir, haben die katholischen Verbände da nicht besonders die Aufgabe, den Menschen Heimat zu sein und aktiv Heimat zu schaffen? Die Tagung möchte hierzu Anregungen geben.

Eingeladen sind alle am Thema Interessierten!