DJK: Afghanischer Abend in Leonberg

Die DJK Leonberg lädt seit drei Jahren zum Afghanischen Abend ein. Mehrere afghanische Familien kochen an diesem Abend, berichten über ihr Land, ihre Flucht und wie es ihnen momentan geht. Als die ersten afhanischen Flüchtlinge bei der DJK-Leonberg ins Volleyballtraining kamen, entwickelte sich rasch eine freundschaftliche Beziehung und die Idee für den afghanischen Abend wurde geboren.

Beim letzten Afghanischen Essen kamen über 160 Personen ins Edith-Stein-Haus nach Leonberg. Besonders beeindruckte der Bericht einer jungen Afghanin, die mit ihren Eltern und ihrer Schwester geflohen ist und nun ein Leonberger Gymnasium besucht. In perfektem Deutsch berichtete sie von der Flucht und auch von ihrem immer noch nicht geklärten Aufenthaltsstatus. Dieser Bericht machte viele sehr betroffen und war ein beeindruckendes Zeichen der Integration.

Weitere Informationen: Mechthild Foldenauer vom DJK-Diözesansportverband Tel. 0711 9791-471 vermittelt gerne den Kontakt zu den Verantwortlichen vor Ort.

Kolpingjugend: Culture Kitchen - Integration mal anders

Das Ziel des Formats "Culture Kitchen" ist es, vorwiegend in ländlichen Gemeinden, Einheimische und Migranten miteinander ins Gespräch zu bringen und andere Kulturen kennen zu lernen. Das geht am besten, wenn zusammen gekocht und gegessen wird, dachten sich die Projektmacher der Kolpingjugend. Die Veranstaltung kann als langer Abend oder an einem Wochenendtermin bei Kolpingsfamilien vor Ort stattfinden und wird finanziell unterstützt. Einzige Voraussetzung ist eine gemeinsame Kochmöglichkeit (z.B. im Gemeindehaus o.ä.)

Bislang fand Culture Kitchen in Zwiefalten, Geislingen bei Balingen, Giengen an der Brenz und in Metzingen statt. Zusammen genossen die Köchinnen, Köche und Gäste Essen, Musik, Bräuche und Gewohnheiten aus unzerschiedlichsten Regionen, Ländern oder Kontinenten.

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CKD: Diözesanbegegnungstag

Fragen nach dem sozialen Miteinander, nach der gerechten Verteilung von Gütern, von Einkommen und Lebensunterhalt zwischen den Generationen, Geschlechtern und Menschen unterschiedlicher Herkunft und nach einer klima- und umweltverträglichen Lebensweise bewegen viele Menschen. Die Suche nach einem sinnstiftenden Glauben und einer am Evangelium ausgerichteten Kirche oder „einfach“ nach Gott beschäftigt junge und alte Menschen.

Der Begegungstag soll Impulse zum "quer denken" geben: offen werden, andere Perspektiven einnehmen, neuen Gedanken freien Lauf lassen und zu schauen, was links und rechts von mir passiert, wer sich mit mir verbünden könnte auf der Suche nach einer „guten, verheißungsvollen Zukunft“.
Und dazu anregen, "mutig zu handeln": die Bereitschaft fördern, vertraute Wege zu verlassen, die eigene Angstschwelle zu überwinden und experimentierfreudig unbekannte Richtungen einzuschlagen - mit der Gewissheit Gott ist mit uns!

Am Vormittag gibt es Impulsreferate aus kirchlicher Perspektive und mit Blick auf kommunalpolitisches Handeln. Am Nachmittag  erhalten die Teilnehmenden spirituelle, caritative, kommunalpolitische und kreative Anstöße in Workshops und Zeit für den Austausch.  Der Tag endet mit einem experimentierfreudigen Mut-Mach-Gottesdienst. Auf Wunsch gibt es eine Kinderbetreuung für den ganzen Tag.

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